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Gasanbieterwechsel
Checkliste Gasanbieterwechsel

Sie wollen Ihren Gasanbieter wechseln? Den günstigsten Gasanbieter finden Sie schnell über den Gasvergleichsrechner. Es empfiehlt sich aber, nicht allein auf den Preis zu schauen, denn der Teufel kann auch im Detail stecken. Worauf Sie achten sollten:

  1. Preisgarantie: Preisgarantien für längere Zeit können Ihnen nutzen oder schaden, je nachdem, wie sich der Marktpreis inzwischen entwickelt. Voraussagen hierzu sind meist Kaffeesatzleserei. Im Prinzip haben Sie auch sonst einen gewissen Schutz vor höheren Preisen, denn im Fall einer Preiserhöhung haben Sie immer ein Sonderkündigungsrecht, sofern es keine Mindestvertragslaufzeit gibt.
      
  2. Laufzeit: Die Vertragslaufzeiten der unterschiedlichen Gasanbieter schwanken stark. Um flexibel zu bleiben, sollten Sie auf kurze und mittlere Laufzeiten sowie auf die Modalitäten zur automatischen Verlängerung achten. Grundsätzlich gilt aber: Bei zwischenzeitlichen Preiserhöhungen haben Sie ein Sonderkündigungsrecht.
     
  3. Kündigungsfrist: Auch hier gibt es starke Variationen. Verträge, welche sich automatisch verlängern sollten gut überlegt sein.
     
  4. Vorauskasse: Die Wahl eines Tarifs mit Vorauskasse sollten sie sich genau überlegen. Sie gewähren im Prinzip Ihrem Gasversorger ein zinsloses Darlehen und könnten im Falle einer Insolvenz auch noch Ihr bereits gezahltes Geld verlieren.
     
  5. Kaution: Eine Kaution macht allerhöchstens Sinn, wenn Ihr zukünftiger Anbieter eine Genossenschaft ist und Sie damit Genossenschaftsanteile erwerben, denn dann haben Sie mehr Mitsprachemöglichkeiten. Ansonsten sollten sie genau überlegen, ob das Angebot mit Kaution noch so günstig ist, wie Sie meinen.
     
  6. Boni und Frei-kWh: Boni sind Gutschriften, meist um den Wechsel zu versüßen. Achten Sie darauf, wann der Bonus ausgezahlt werden soll. Womöglich bekommen Sie ihn erst, wenn der Vertrag sich bereits verlängert hat. Außerdem kann der Bonus im ersten Jahr den im Rechner errechneten Preis stark drücken, während er in Folgejahren gar nicht mehr so günstig ist. Das gleiche gilt für Frei-kWh.
     
  7. Seriosität: Bei manchen Anbietern sollte man sich durchaus fragen, warum sie so günstig sind. Einige gehen mit fragwürdigen Methoden auf Kundenfang. So sollten Sie bei Tarifen mit Vorkasse generell vorsichtig sein, denn im Fall der Fälle ist Ihr im Voraus bezahltes Geld weg. Informieren Sie sich außerdem im Gasforum über den zukünftigen Gasanbieter. Gibt es hier Beschwerden, sollten auch Sie noch einmal überlegen.
     
  8. Ökogas/Biogas: Immer mehr Anbieter werben inzwischen mit Ökogas- oder Biogas-Produkten um umweltbewusste Kunden. Die Angebote sind aufgrund ihrer ökologischen Ausrichtung in der Regel teurer als konventionelle Erdgastarife. Doch Kunden mit ökologischem Anspruch sollten genau schauen, was sich hinter dem Namen verbirgt, denn die Angebote sind sehr unterschiedlich. So kann auch herkömmliches Erdgas als Ökogas verkauft werden. Die Anbieter kompensieren dann durch den höheren Preis den CO2-Ausstoß durch den Kauf von Emissionszertifikaten oder die Finanzierung von Klimaprojekten. Andere Anbieter garantieren, dass dem gelieferten Gas ein bestimmter Anteil an aus organischem Material gewonnenem und damit klimaneutralem Biogas beigemischt wird. Das können oft 5 bis 10 Prozent sein, andere Anbieter garantieren aber auch 100 Prozent Biogasanteil.
     
  9. Online-Kontoführung: Einige Anbieter haben sich komplett auf Online-Kontoführung verlegt, das heißt, Kommunikation und Abrechnung erfolgt komplett per E-Mail. Wenn Sie ein Online-Typ sind, ist das genau das richtige für Sie, haben Sie aber lieber alles schriftlich zum Abheften, dann sollten Sie andere Anbieter oder Tarife wählen.
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